Vor zwei Jahren haben die „Swinging Amatörs“ – trotz eines kleinen Regenschauers – alle Gäste gut unterhalten. Auch sie selbst haben sich davon nicht die Laune verderben lassen. Es hat ihnen so viel Spaß gemacht, dass sie dieses Jahr erneut nach Reinhausen kommen!
Der Kirch-Bauverein St. Christophorus freut sich, sie am Sonntag,
08.09.2019 um 17.00 Uhr
wieder begrüßen zu dürfen.
Auch in diesem Jahr wird ihr Konzert am Kirchberg 12, im Garten des ehemaligen Büttnerhauses stattfinden. Nur wenn es regnet, werden sie in der St. Christophoruskirche auftreten.
Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich der Kirchbauverein.
Am 24. Juli 2019 war der Artikel über St. Christophorus Reinhausen Artikel des Tages auf der Hauptseite von Wikipedia. Der höchst informative Artikel wurde verfasst von einem Mitglied des Kirch-Bauvereins Reinhausen e.V. und außerdem am 7. April 2019 in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen.
Im Februar 2020 (genauer Termin folgt) hält Dr. Christian Schade einen Vortrag in der St. Christophoruskirche Reinhausen. Unter dem Titel „Flur- und Straßennamen in der Ortschaft Reinhausen“ gibt er interessante Einblicke auf Reinhausen und belegt sie mit Bildern und Karten.
Vor zwei Jahren haben die „Swinging Amatörs“ – trotz eines kleinen Regenschauers – alle Gäste gut unterhalten. Auch sie selbst haben sich davon nicht die Laune verderben lassen. Es hat ihnen so viel Spaß gemacht, dass sie dieses Jahr erneut nach Reinhausen kommen!
Der Kirch-Bauverein St. Christophorus freut sich, sie am Sonntag,
08.09.2019 um 17.00 Uhr
wieder begrüßen zu dürfen.
Auch in diesem Jahr wird ihr Konzert am Kirchberg 12, im Garten des ehemaligen Büttnerhauses stattfinden. Nur wenn es regnet, werden sie in der St. Christophoruskirche auftreten.
Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich der Kirchbauverein.
2018 hat der Kirch-Bauverein St. Christophorus e.V. zu einer Veranstaltung mit Dr. Klaus Grote eingeladen. Das Interesse war groß. Er wollte zu den „Versteckten Schluchten“ und Abris im Reinhäuser Wald führen. Leider hat uns das Tief „Friederike“ einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Wanderung fiel aus und der Kirch-Bauverein hatte versprochen, die Wanderung im Jahr 2019 nachzuholen.
Leider müssen wir dieses Angebot nun zurückziehen. Herr Dr. Grote steht aus persönlichen Gründen für Exkursionen nicht mehr zur Vefügung. Auf diesem Wege nun noch ein herzliches Dankeschön des Kirch-Bauvereins für die von ihm in den letzten Jahren in Reinhausen und Umgebung angebotenen Wanderungen. Veranstaltungen mit Herrn Dr. Grote waren eine Bereicherung für alle, die Gelegenheit hatten daran teilzunehmen.
Was tun: Die letzten Sonnenstrahlen des Spätsommers genießen an diesem goldenen Oktobernachmittag des 21.10. – oder doch lieber auf leuchtende Klänge setzen und in die Reinhäuser St. Christophoruskirche gehen? Der Chor Belcanto mit seinem Leiter und Pianisten Torsten Derlin stand auf dem Programm und damit die Vorfreude auf hohe Gesangskunst. Also Kirche!
Und schon beim ersten Stück die Gewissheit: Das war die richtige Entscheidung. Mit „Nada te turbe“, einem meditativen Taizé-Gesang nach Worten der Teresa von Avila, zieht der Chor in die Kirche ein und formiert sich im Altarraum. Dann erklingt, intoniert von zwei Solostimmen und dann vom Chor und der Orgel begleitet, ein Choral von Mendelssohn. Und nun hat Chormitglied Olaf Lesemann den ersten seiner vitalen Auftritte: Er sagt die Stücke an und informiert über Wissenswertes und Kurioses.
Zum Beispiel: Gospel. Das Wort hat sich gebildet aus dem englischen good spell, zu deutsch: Evangelium, gute Nachricht. Wir hören eindringliche Beiträge dieser Gattung, etwa „Joshua fit the battle of Jericho“, grandios interpretiert von einer Solostimme, nur vom Klavier begleitet. Oder „Let my people go“ und „When the saints go marching in“, diesmal vom vollen Chor, mit dem unwiderstehlichen Refrain. Und Karl May hat ein Ave Maria komponiert – auf einen eigenen Text, der in Winnetou III steht. Tatsächlich ein klangschönes Stück, dessen spätromantische Aura der Chor uns nicht vorenthält.
Herausragend auch die Interpretation des 145. Psalms von Heinrich Schütz: Der Chor singt aus den Seitengängen, vorn im Altarraum bleibt eine Solistin und aus dem Wechsel von Einzelgesang und Tutti der beiden Teilchöre ergibt sich eine wunderbare Raumwirkung. Im Exultate Deo des Alessandro Scarlatti wird das Halleluja zum kleinen Ohrwurm, ein fröhlicher, eingängiger Refrain, in den man am liebsten selbst mit einstimmen würde. Und es fehlt nicht eine der wohl größten Kompositionen geistlicher Musik überhaupt, Mozarts Ave verum corpus, ein eindringliches, ergreifendes Stück, das in der makellosen Darbietung die Zuhörer anrührt und verzaubert.
Bei all dem stimmlichen Glanz – es gab auch faszinierende Instrumentalmusik. Die Flötistin Friedgund Göttsche-Niessner spielte mit Torsten Derlin eine Sonate von Johann Joachim Quantz (geboren in Scheden, Flötenlehrer Friedrichs des Großen), deren wiegender langsamer Satz haften blieb. Und Bach? Klingt herrlich, wenn nicht das Cembalo, wie vom Komponisten gedacht, sondern ein Akkordeon die Flöte begleitet. Zu großer Form lief Göttsche-Niessner in ihrem eigenen hochvirtuosen Stück Walpurgis auf, eine Art Konzert für ihr Instrument mit großer Spannweite von der Kantilene bis zu überblasenen, fast gesprochenen Partien, wie man sie, falls man Jethro Tull mag, von Ian Anderson kennt.
Benefizkonzert in Reinhausen
Gegen Ende des Konzerts wurde mit Augenzwinkern daran erinnert, dass wir zu einem Benefiz-Abend des Kirchbauvereins zusammengekommen waren. Aus Telemanns Singspiel-Übungen stimmte der Chor eine Arie mit diesem Text an: „Die größte Kunst ist Geld zu machen.“ Gelächter, herzlicher Applaus – und danach der tiefe Blick ins Portemonnaie: Dieser herrliche Abend darf ruhig was kosten.
Belcanto verabschiedet sich mit einem Bach-Choral („Der Tag ist hin“) und der schlichten Taizé-Weise „Meine Hoffnung und meine Freude“, in die wir alle mit einstimmen, während der Chor die Kirche wieder verlässt, gemeinsam mit seinem Pianisten Derlin. Sein Klavier spielt indessen ohne ihn weiter – ein kleiner Triumph der Digitaltechnik. Und doch der Gedanke auf dem Heimweg: Kein Chip kommt an gegen die Klangschönheit der menschlichen Stimme. Dem Chor Belcanto sei Dank für sein wunderbares Konzert.
Frank-Michael Wohlers
Der Kirch-Bauverein St. Christophorus Reinhausen e.V. und der Kirchenvorstand Reinhausen laden herzlich ein zu einem geistlichen Konzert vom „Chor Belcanto“.
Am
21. Oktober 2018 um 17.00 Uhr
freuen wir uns auf Gäste in der St. Christophoruskirche Reinhausen.
Unter der Leitung von Torsten Derlin singt der Chor teils populäre, teils selten zu hörende Werke aus vier Jahrhunderten. Das Programm unter dem Titel „Inspiration“ soll anregen, unterhalten, vielleicht entspannen und enthält auch kleine Überraschungen. Es wird zeigen, wie vielfältig und kurzweilig geistliche Musik sein kann. Mit dabei sind Friedgund Göttsche-Niessner, Querflöte, und Natalia Rosann, Akkordeon.
Der Eintritt ist frei. Der Kirch-Bauverein freut sich über Spenden, die dem Erhalt der Klosterkirche zugute kommen werden.
Der Vorstand des Kirch-Bauvereins St. Christophorus Reinhausen lädt herzlich ein zu einer Exkursion zum Zisterzienserkloster in Walkenried.
Auch Nichtmitglieder sind willkommen.
Wir werden am Samstag, 8. September 2018, um 12.00 Uhr vom Dorfgemeinschaftshaus in Reinhausen losfahren und gegen 18.30 Uhr zurückkehren.
Beginnen werden wir unsere Fahrt, die über Brochthausen und Zwinge führt, mit einem Halt in Bartolfelde. Hartmut Geries wird uns dort über den Harzer Grenzweg informieren, der Teil des Grünen Band Deutschland ist. Weiter geht es zum Kloster Walkenried. Nach einer Pause mit Kaffee und Kuchen im KlosterCafé schließt sich eine Führung über das Klostergelände an.